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Sie machen die Paprika rot, und sonst noch?

06. Januar 2017

„Carotinoide – schon mal gehört, aber was genau ist das?“ – so geht es der Mehrheit von Menschen, wenn man sie nach Carotinoiden fragt. Erwähnt man dann die roten oder gelben Farbeigenschaften in z.B. Pfirsichen, Karotten oder Paprika, glauben viele besser Bescheid zu wissen. Dass Carotinoide allerdings als Vorstufe des Vitamin A eine enorm wichtige Rolle einnehmen, ist den wenigsten Menschen bewusst.

Was genau leisten aber die Carotinoide alles?

Um diese Frage zu beantworten, unterscheiden wir diese nochmals.

Beta-Carotin, eine Form von Carotinoiden, ist für unser Immunsystem und Sehvermögen wichtig. Dabei wird das Beta-Carotin in unserem Darm immer entsprechend in Vitamin A umgewandelt, sodass auch keine Gefahr von einer Überdosierung vorherrscht. Alpha-Carotin ist ebenfalls in Vitamin A umwandelbar, allerdings entspricht es nur ca. die Hälfte als Beta-Carotin. Dahingegen wirkt Alpha-Carotin präventiv im Bereich vom Herz- und Kreislauf. Lycopin ist der oben erwähnte Farbstoff für unsere Lebensmittel. Aber das ist nicht die einzige Eigenschaft: Lycopin ist der beste Radikalfänger unter den Carotinoiden und zudem für bessere Knochen zuständig. Lutein und Zeaxanthin sorgen für Schutz unserer Augen, insbesondere vor gefährlichen UV-Strahlen.

Ein ganz wichtiger Faktor bei Carotinoiden ist, dass für eine gute Aufnahme der Carotinoiden der Verzehr von Fett unerlässlich ist. Sollte dies nicht der Fall sein, kann ein Mangel an Carotinoide trotz Supplementierung vorherrschen.