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Kilimandscharo 2015 – Die Unterstützung von Menschen

21. November 2016

Im Rahmen meiner Reise zum Kilimandscharo habe ich mich erstmals intensiver mit dem Begriff des „Support-Teams“ beschäftigt. Natürlich ist einem der Begriff der Unterstützung nicht fremd, so bin ich Menschen dankbar, die mich im Vorfeld der Reise mit geliehenem Equipment unterstützt haben. Ein herzliches Dankeschön geht hierbei an Christiane Barton, Roy Epple, Bernd Eimer und Jochen Beppler!

Die wirkliche Bedeutung eines Support-Teams, habe ich allerdings erst erfahren, als wir uns mit insgesamt 30 Personen (Gepäckträger, Köche, Guides, Service) auf die ersten Etappen begeben haben und man sich selbst intensiver damit auseinander gesetzt hat, was diese Unterstützung für einen persönlich bedeutet und wie viel wert diese in bestimmten Situationen sein kann.

Bemerkenswert und besonders beeindruckend waren dabei die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit des gesamten Teams. Die Menschen verbreiteten gute Laune und lachten während sie unser Gepäck (außer die Dinge, die wir für den jeweiligen Anstieg brauchten) trugen.

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Am ersten Tag starteten wir auf einer Höhe von ca. 1800m zur ersten Hütte, welche auf ca. 2.700m liegt. Bereits bei der Ankunft wurden wir mit warmen Wasser versorgt, um uns etwas zu waschen. Des Weiteren wurden wir täglich mit drei Mahlzeiten versorgt und bereits morgens nach dem Wecken mit Tee und Kaffee versorgt. Ich war sehr beeindruckt von unserem Support-Team und die gesamte Leistung, die sie über sechs Tage am Berg geleistet haben.

Gerne möchte ich mich hierbei bei meinem kompletten Team (Steve, Daniel, Anne, Caro, Peter, Dean, Evi, Ole, Sven und Corinna) sowie dem einheimischen Support-Team bedanken, die mich auf dem Weg auf den Berg begleitet haben und die Zeit unvergesslich gemacht haben!

Wozu aber brauche ich ein Support Team?

In unserem Leben kommen wir Menschen immer in Situationen, wo wir auf andere Personen und deren Unterstützung angewiesen sind. Wenn wir das verstehen und akzeptieren, wird unser Leben um einiges leichter. Nur mit den richtigen Weggefährten bekommen wir die Unterstützung, die wir brauchen, um unseren persönlichen Gipfel mit Leichtigkeit zu erreichen.

Wie Sie Ihr Support Team analysieren!

Zeit ist eine Ressource, die wir jeden Tag und jeden Monat nur begrenzt haben. In unserer Freizeit wollen wir uns mit Menschen treffen, die uns gut tun. Egal ob es die Anfrage zum Kaffeetrinken ist oder um ein gemeinsames Projekt zu realisieren – manchmal werden all diese Anfragen zu viel und wir wissen nicht, wem wir zu- oder absagen wollen.

Deshalb ist es wichtig, die Personen in unserem Umfeld einmal genauer zu analysieren, mit dem Ziel, Kontakte einzusortieren zu können und uns deren Relevanz in unserem Leben deutlich zu machen.

  • Wessen Anfrage ist wichtig?
  • Wessen Einladung muss ich wirklich nachkommen?
  • Welche bedeutet mir hingegen Druck?

Mein Support-Team:

Hierzu gehören all die Menschen, die für uns wichtig sind. Familie und Menschen, die uns unterstützen. Menschen, auf die wir uns zu 100% verlassen können.

In Between:

Alle anderen Kontakte, bei denen Sie sich nicht sicher sind, ob sie zu diesem Bereich gehören. Hier besteht die Aufgabe darin, sich zu überlegen, was Sie mit diesen Beziehungen anfangen wollen.

Get rid off (the wrong people)

Alle Menschen, die sie belasten und von denen sie sich im Grunde trennen wollen, gehören in diese Gruppe. Menschen, bei denen sich das Geben und Nehmen auf längere Sicht nicht die Waage halten, weil sie viel mehr Energie von Ihnen abziehen, als sie zurückgeben.

Energiesauger stoppen

Der Umgang mit Menschen, die negativ eingestellt sind, ist dann besonders energieraubend, wenn wir den Eindruck haben, wir könne nichts an der Situation ändern. Jedes Hilfsangebot, jeder Lösungsvorschlag wir mit einem „Ja, aber…“ vernichtet.

Schützen Sie sich in solchen Situationen, indem Sie den Redefluss dieses Menschen unterbrechen und ihn fragen „Was willst du eigentlich von mir?“

Wenn dann eine konkrete Antwort oder Bitte kommt, überlegen Sie, ob Sie darauf eingehen können und wollen.

Kommt keine klare Antwort, beenden Sie das Thema klar und deutlich. Denn wenn sich in zwischenmenschlichen Beziehungen das Nehmen und Geben langfristig in einem Ungleichgewicht befindet, dann sollten Sie, um sich selbst zu schützen, die Beziehung ernsthaft überdenken.

Grundsätzlich können Sie sich vor Energieräubern schützen, indem Sie sagen, was sich ändern muss, damit es ihnen besser geht. Dazu müssen Sie lernen, Ihre eigenen Grenzen zu erkennen und diese anderen klar und deutlich zu zeigen.

Wer keine Grenzen setzt, darf sich nicht wundern, wenn sie von anderen ständig überschritten werden.

Ihre Aufgabe:

Stellen Sie sich in den kommenden 10 Tagen jeden Abend im Bett vor dem Einschlafen die Frage: Wofür bin ich heute dankbar? Bei welcher Person wollten Sie sich schon seit längerer Zeit bedanken und haben es bisher nicht getan? Schreiben sie einen Brief!