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Killimandscharo 2015 Teil 2 – Fokussierung auf das Wesentliche!

14. November 2016

Ein Jahr war vergangen seitdem ich die Entscheidung getroffen habe den „höchsten Berg Afrikas“ zu besteigen. Und nun war es soweit – die Reise ging los!

Mein Flug ging von Frankfurt aus, mit Zwischenstopp in Amsterdam, nach Tanzania. Auf der Reise nach Tanzania lernte ich bereits den Großteil der Menschen kennen, die als Team mit mir auf den Berg steigen würden. Bereits auf den ersten Schritten meiner Reise sammelte man viele verschiedene Eindrücke. Die Fahrt zu unserer Unterkunft, der Lodge, das erste gemeinsame Abendessen mit meinen Teammitgliedern und die erste Nacht in Tanzania.

Am nächsten Morgen standen dann bereits die ersten Seminare für uns an und wir absolvierten gemeinsam den Equipment-Check. Unser Gepäck sollte möglichst leicht sein – was also brauchte ich wirklich? Bereits bei unserem Gepäck musste man sich also fokussieren auf die Dinge, welche ich wirklich in den nächsten Tagen auf dem Berg benötigen würde.

Nicht selten geht die Fokussierung in unserem Alltag unter. Wir kümmern uns um Familie, Kinder, Eltern und Freunde – manchmal kommt es sogar soweit, dass man sich für seine Lieben aufopfert. Oft spürt man selbst nach einiger Zeit jedoch ein Anflug von Verbitterung – man fühlt sich selbst nicht mehr genug wertgeschätzt.

Wenn Sie an solch einem Punkt angekommen sind, sollten Sie beginnen, Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse und vor allem sich selbst ernster zu nehmen.

Spätestens jetzt sollten Sie beginnen, sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Sie selbst!

Denn nur wenn wir für uns selbst da sind und uns um unsere Gedanken, unsere Gefühle, unseren Körper und unsere Wünsche kümmern, können wir auch für andere da sein. Die Fokussierung auf uns selbst geht einher mit der Fähigkeit loslassen zu können. 10.000 Dinge besitzt der durchschnittliche Mitteleuropäer.  Dinge, die das Leben erleichtern oder uns Freude machen. Doch wann beginnt der Besitz eine Last für uns zu werden?

Das reine Anhäufen von Besitz ohne eine Weiterentwicklung unserer Persönlichkeit wird uns langfristig nicht glücklich machen. Unsere Investitionen münden langfristig dann in einer Sackgasse, wenn Sie die Aufmerksamkeit für das Wesentliche verlieren!

„Sie sind das, was sie tun. Nicht das, was sie besitzen!

Um sich auf die wirklich wichtigen Dinge jedoch fokussieren und konzentrieren zu können, müssen wir wissen, auf welche Dinge wir verzichten können.

Wie aber erkenne ich auf was ich verzichten kann? Das Leben ist ein fortlaufender Prozess der Veränderung – mal im Großen, mal im Kleinen. Nur wenn wir uns immer wieder den sich stetig ändernden Rahmenbedingungen anpassen, können wir uns unsere Leichtigkeit erhalten. Die einzige Voraussetzung dabei: Um Neues zu erlernen, müssen wir Altes hinter uns lassen.

Zum Abschluss möchte ich Ihnen eine Frage zur Anregung mit auf den Weg geben:

Was bleibt, wenn man Ihnen Ihre Titel, Ihren Erfolg, Ihren Besitz, Ihre Rolle/Position in Ihrem Beruf nehmen würde?