Neuigkeiten

« Zurück zur Übersicht

Warum ein gleichmäßiger Herzschlag nicht gesund ist!

18. September 2016

Ein neuer Begriff sorgt für Aufsehen im Bereich der Kardiologie. Die Herzratenvariabilität (kurz: HRV) beschreibt die Änderung der Abstände zwischen zwei Herzschlägen.

Geht man als Laie davon aus, dass eine regelmäßige, gleichbleibende Variabilität eine positive Eigenschaft ist, so ist jedoch der Gegensatz der Fall.

Wie kommt diese unregelmäßige Herzratenvariabilität aber zu Stande?

Das vegetative Nervensystem des Menschen sorgt für die Abfolge des Herzschlages. Dies ist das Resultat vieler Sensoren im Körper, um unser Herz optimal mit Blut versorgen zu können.

Können die Sensoren also durch ihre Rückmeldung das vegetative Nervensystem und damit die Abfolge des Herzschlages gut beeinflussen, so sprechen wir von einer guten Einflussnahme, die wiederum die Unregelmäßigkeit hervorruft.

Auch wenn bereits vor vielen Jahrhunderten der Zusammenhang von unregelmäßigem Herzschlag und Gesundheit erkannt wurde, so wird er erst heute in der Diagnostik relevant. Insbesondere im Bereich der Trainingssteuerung und im Gesundheitsbereich wird die Herzratenvariabilität nun angewandt, um einen besseren Trainingserfolg zu erzielen bzw. Stressfaktoren identifizieren zu können.